Schülerfahrkarten

Schülerbeförderung

Nach dem Gesetz über die Kostefreiheit des Schulweges haben Schülerinnen und Schüler öffentlicher oder staatlich anerkannter allgemeinbildender Schulen, soweit ihr Schulweg länger als 3, bei Grundschulkindern 2 Kilometer ist, in der Regel einen Anspruch auf kostenfreie Beförderung auf dem Schulweg oder auf Übernahme der Kosten, welche die sogenannte Familienbelastungsgrenze von derzeit 440,00 € pro Schuljahr übersteigen. Zuständig ist der Schulaufwandsträger.

Ein Anspruch auf kostenfreie Beförderung besteht, wenn der Schulweg von der 1. bis zur 4. Jahrgangsstufe länger als 2 und ab der 5. bis zur 10. Jahrgangsstufe länger als 3 Kilometer ist. Diese Schülerinnen und Schüler erhalten beantragte Fahrkarten von der Schule. Antragsformblätter gibt es bei den Schulen.

Bei Schülerinnen und Schülern ab der 11. Klasse besteht ein Anspruch auf vollständige Übernahme der Beförderungskosten wenn die Familie Kindergeld für mindestens drei Kinder, laufende Leistungen nach dem SGB XII, Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld nach dem SGB II bezieht. Ist dies nicht der Fall, besteht in der Regel ein Anspruch auf Übernahme der Beförderungskosten, die eine Familienbelastungsgrenze von 440,00 € pro Jahr übersteigen. Erläuterungen und Antragsformblätter finden sie auf der Homepage des Landratsamtes Eichstätt

Der Markt Kösching übernimmt über diese gesetzlichen Ansprüche hinaus nach den Förderrichtlinien des Marktes über die sogenannte freiwillige Schülerbeförderung weitere Leistungen.

Wenn der Schulweg bei Kindern im Grundschulalter kürzer als 2, bei älteren Kindern kürzer als 3 Kilometer ist, stellt der Markt gegen eine Eigenbeteiligung von 130,00 € pro Schuljahr Fahrkarten zur Verfügung. Dazu ist eine vorherige Antragstellung erforderlich. Die Fahrkarten werden nach Zahlung der Eigenbeteiligung in der Marktverwaltung ausgehändigt.

Die Richtlinien regeln weiter, dass in Fällen in denen Familien eine Eigenbeteiligung bis zur Familienbelastungsgrenze von derzeit 440,00 € zahlen müssen ein Zuschuss beantragt werden kann. Neben einem schriftlichen Antrag ist die Vorlage des Bescheides des Schulaufwandsträgers, mit dem dieser festgesetzt hat, dass die Familienbelastungsgrenze von der Kostenerstattung abgesetzt wurde, erforderlich. Auch in diesen Fällen setzt der Markt eine gemeindliche Eigenbeteiligung von 130,00 € pro Schuljahr vom Zuschuss ab (440 € - 130 € = 310 €). Die Anträge müssen bis spätestens 31.12. des Jahres, in dem das Schuljahr geendet hat, gestellt sein.

 

Cookie-Einstellungen

Wir verwenden Cookies, um Ihnen ein optimales Webseiten-Erlebnis zu bieten. Dazu zählen Cookies, die für den Betrieb der Seite und für die Steuerung unserer kommerziellen Unternehmensziele notwendig sind, sowie solche, die lediglich zu anonymen Statistikzwecken, für Komforteinstellungen oder zur Anzeige personalisierter Inhalte genutzt werden. Sie können selbst entscheiden, welche Kategorien Sie zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.
→ Weitere Informationen finden Sie in unserem Datenschutzhinweis.

Diese Seite verwendet Personalisierungs-Cookies. Um diese Seite betreten zu können, müssen Sie die Checkbox bei "Personalisierung" aktivieren.